Addis

Die kleine Ethnologin macht derzeit eines der Dinge, die sie am besten kann und am liebsten unternimmt: Reisen – und zwar in Afrika. Kein Urlaub, sondern beruflich. Anlass ist diesmal ein Strategieworskhop in Äthiopien mit anschließendem zweitätigem Projektbesuch.

Derzeit bin ich in Addis Abeba und obwohl erst seit zwei Tagen hier, finde ich es sehr angenehm. Wobei ich sagen muss, dass ich die meiste Zeit entweder im „Kaleb Hotel“, in dem ich wohne oder im benachbarten „Harmony Hotel“, in welchem der Workshop stattfindet, verbracht habe.

Die Kollegen sind super nett und aufgeschlossen, das Essen ist klasse und die Atmosphäre angenehm. Der Workshop ist für mich super interessant, auch wenn ich das Gefühl habe, wenig inhaltlich beitragen zu können, in jedem Fall aber hilft er mir ein sehr großes Stück weiter, den Alltag und den Kontext der Arbeit der Kollegen vor Ort besser zu verstehen.

Zum Wetter: Ich trage auch tagsüber Strickjacke, nicht, dass man mich jetzt allzu sehr um die tropische Sonne beneidet (und in den Konferenzraum scheint auch wenig davon). Aber das stört mich nicht, ich finde es auch klimatisch sehr angenehm hier in Addis. Heute allerdings fühle ich mich etwas platt, was eine Mischung aus einer seit Sonntag latent vorhandenen Erkältung und der ungewohnten Höhe von 2400 m sein dürfte.

Viele Bilder gibt es noch nicht, das Beste bisher:

Gestern abend im deutschen Bier-Laden. War ganz ok, das Dunkle.

Die Aussicht aus dem Hotelzimmer – naja… immerhin habe ich einen Balkon.

Heute ist schon der dritte und letzte Workshop-Tag und morgen geht es dann ganz früh nach Awassa, wo das Büro des dortigen Projektgebietes ist. Viele Kollegen haben mir schon vorgeschwärmt, wie toll es dort ist und ich freue mich sehr, nach drei Tagen drinnen sitzen noch einmal kurz rauszukommen. Und dann noch in die Kaffee-Gegend, was sicher interessant werden wird.

Dann gibt es auch hoffentlich mehr Bilder als jetzt.

2 Kommentare

  1. kleineethnologin

    Sischa dat. Koffer ist voll. Ein paar Kilo mehr als bei der Abreise sind drin. Mein Bauch ist übrigens auch voll mit unerwartet heftigem Schokokuchen sowie einem Avocadosaft (den ich nicht gepackt habe). Aber lecker wars.

  2. arnim

    Ich möchte hier noch mal auf ein Wort in Deinem Text hinweisen: „Kaffee-Gegend“. Dein Auftrag sollte klar sein!

    Kaffee mitbringen. Viel. Bitte!

    Danke.

    Viel Spaß/Erfolg noch!
    🙂

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