Haiti und kein Ende

Wie unendlich traurig, dass es einer Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes bedarf, damit Haiti – wenn auch nur für kurze Zeit – auf die innere Landkarte vieler Menschen der westlichen Gesellschaften gelangt. Wer hat sich denn zuvor für die Geschichte dieses Landes interessiert, sich damit beschäftigt, warum es eigentlich das viel zitierte „Armenhaus der westlichen Hemisphäre“ ist.

Haiti – weit weg und uns eigentlich vollkommen egal. Wie immer werden in wenigen Wochen die Bilder im Fernsehen immer weniger und unsere Aufmerksamkeit wird weiter wandern, zur nächsten Katastrohpe, die weit weg ist und nur kurz unsere Aufmerksamkeit erhält, wenn wir den Fernseher anschalten.

In der New York Times habe ich heute einen guten Beitrag zum Thema Haiti gelesen, Tracy Kidder beschreibt darin, wieso die Situation Haitis so ist, wie sie ist, und insbesondere, warum die vielen Hilfsanstrengungen der vergangenen Jahrzehnte die Situation oft eher noch verschlimmert als verbessert haben.

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