Auf in den Kongo

Herr Niebel reist durch Afrika in der Montur eines Bundeswehr-Einzelkämpfers… vielleicht sollte er sich anschließen, wenn Margot Käßmann mit KT zu Guttenberg nach Afghanistan fährt.

Die Printausgabe der SZ zeigt ein erschreckendes Bild, auf dem der Minister, wehrhaft bekleidet mit Soldatenmütze und verspiegelter Sonnenbrille neben einigen Minenarbeitern steht. Die vermuteten angesichts des Anblicks Niebels wohl, das Vorauskommando einer neuen Besatzerarmee vor sich zu haben. Ein Bild der Mütze sowie den Bericht über Niebels Erlebnisse in Goma bei Jetzt.de.

Aber ich will mich gar nicht darüber auslassen, dass es ein Zeichen von Höflichkeit ist, Unbekannten nicht mit Sonnenbrille gegenüberzutreten und dass ich es für wenig angemessen halte, sich militärisch zu kleiden, wenn man einen offiziellen Besuch absolviert (es sei denn, man gehört zur Bundeswehr). Schließlich sollte ihm zumindest in der Vorbereitung der Reise einmal untergekommen sein, dass er sich in einem Krisengebiet befindet, in dem die sogenannte Zivilbevölkerung schauerliche Assoziationen mit allem Militärischen verbindet.

Sehr merkwürdiges Zeichen, Herr Minister.

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